Heute besprechen wir das Buch Hallo Skeptiker von Martha Puhani, erschienen beim Verlag Europa Buch. Wir präsentieren hier ein Interview mit der Autorin des Buches, um die persönlichen Aspekte und die wichtigsten Erfahrungen zu verdeutlichen, die in diesem Text verdichtet sind. Wir besprechen auch die wichtigsten Themen, die die Autorin im Laufe ihres Schreibens anspricht und die sie mit ihren Leserinnen und Lesern teilen möchte.
Hallo Skeptiker von Martha Puhani, erschienen beim Verlag Europa Buch, richtet sich an skeptische Leserinnen und Leser, die den Glauben an Gott und religiöse Vorstellungen hinterfragen. Mit einer Mischung aus Lyrik, Philosophie, Naturwissenschaft und Theologie argumentiert die Autorin für die Existenz eines liebenden Gottes. Sie erklärt komplexe Phänomene wie die Relativitätstheorie, das Böse in der Welt und das Leid, um Glaubensfragen aus neuer Perspektive zu beleuchten. Zentral ist die Idee, dass Gottes Gebote nicht willkürliche Regeln, sondern liebevolle Warnungen sind. Das Werk lädt zum Nachdenken ein und plädiert für Offenheit gegenüber dem Glauben.
Hier ist das Interview mit der Autorin: viel Spaß beim Lesen!
Welche Themen und Inhalte werden von Ihnen in dem Buch angesprochen?
Die Blockade, die ein Skeptiker hat, den lieben Gott anzusprechen, mit Ihm zu reden, Ihn um etwas zu bitten. Er soll überzeugt werden, dass unser “gesunder Menschenverstand” auch bei physikalisch bewiesenen Tatsachen daneben liegen kann, dass man also nicht so leicht entscheiden kann, ob etwas “Humbug” ist.
Er soll auch überzeugt werden, dass der liebe Gott “lieb” ist und nur auf unsere Hilfe bedacht.
[Obwohl das II. Vatikanische Konzil das eigentlich zurecht gerückt hat, meinen ganz viele Leute noch, dass “Gott Seine Gebote diktatorisch stellt und hart straft”, wie es der Militärpfarrer vor langer Zeit den Soldaten (auch meinem Mann) eingeschärft hat.]
Ich thematisiere auch den momentan üblen Zustand der Welt, für den dringend göttliche Hilfe gebraucht wird.
Wer sollte dieses Buch unbedingt lesen? Was möchten Sie ihm oder ihr unbedingt vermitteln?
So Skeptiker, die sich ja nicht entschlossen haben, Atheisten zu sein, meinen manchmal, die überlegene Haltung wäre, sich herauszuhalten. Ich möchte sie davon überzeugen, dass das ein Irrtum ist.
Was war Ihr Ziel beim Schreiben dieses Buches?
Ich meine, damit Leuten helfen zu können, die große Probleme haben, womöglich von Depressionen geplagt sind. Sie könnten es einfach ausprobieren, sich an den lieben Gott zu wenden. Und ich bin sogar überzeugt, dass wenn dem gegenwärtig lodernden Feuer des Bösen auf der Welt ein Gegenfeuer durch Gebete angezündet würde, viel Gutes entstünde.
Wie haben Ihr Freundeskreis, Ihre Bekannte oder Ihre Familie auf die Buchsveröffentlichung reagiert?
Mein Mann war sozusagen der “Skeptiker vom Dienst”, auf dessen Fragen ich Antworten finden musste, hatte ich doch bemerkt, dass er weniger glücklich war als ich. Dankenswerterweise hat er sich immer bemüht unsern Kindern, solange sie klein waren, seine Zweifel nicht merken zu lassen, so dass die beiden, wie ich meine und hoffe, auch in der sicheren Zuversicht leben, dass Gott immer helfen kann und wird.
Meine Freunde und Bekannten sind in der Mehrzahl von dem Buch begeistert; einige aber kommen nicht los von der einmal gelernten Vorstellung, dass Gott hart strafe, und man immer vor Ihm auf der Hut sein müsse, weil man doch sicher irgendeine Kleinigkeit wieder falsch gemacht habe.
Stehen schon neue Projekte an?
Band II ist im Manuskript so gut wie fertig. Darin sind 2 kurze Hörspiele integriert. In ferner Zukunft denke ich an ein Buch mit lauter so Hörspielen; einige habe ich fertig.
Christopherus
trug Ihn über den Fluss;
er plagte sich sehr,
denn der Herr wiegt schwer.
Doch wer sein Bemüh’n
plant ohne Ihn,
wie wenn Er nicht wär’,
der plagt sich noch mehr.
Wir danken der Autorin für die Beantwortung unserer Fragen und die Hilfe, den Text und die damit verbundenen Erfahrungen auf den Kern zu bringen. Hallo Skeptiker von Martha Puhani, erschienen beim Verlag Europa Buch, verdient es, aufmerksam gelesen und genossen zu werden, weil das neue Perspektiven und Wahrnehmungsmöglichkeiten eröffnet.